Kategorie: Wahnsinn
Heute mal eine Nachricht aus der weiten Welt der Rollenspieler-Kuriositäten. Das MMOG’s Spieler regelmäßig zu außergewöhnlich…interessanten Leistungen treiben, ist wohl hinlänglich bekannt. Für die Final Fantasy XI Gilde “BeyondTheLimitation” ging solch eine, nun, Leistung allerdings gründlich schief.
Die Gilde versuchte einen der schwierigsten Bosse im Spiel, Pandemonium Warden, zu schlagen. 18 Stunden lang. Am Stück. Dann musste der Versuch abgebrochen werden.
Einigen Mitgliedern der Gilde ging es wohl nicht so gut.
Da stellt sich doch glatt die Frage - ist dieser Boss nicht vielleicht ein bisschen zu stark? Wenn eine gute Gilden es nicht schafft, ihn nach 18 Stunden Kampf zu bezwingen - macht das dann noch Spaß? Ein Boss, der viele verschiedene Formen hat, und jede einzelne davon zu besiegen benötigt mehrere Stunden?
Final Fantasy ist zwar bekannt dafür, immens starke Endbosse auf den Spieler loszulassen, damit aber hat Square wohl den einsamen MMORPG-Rekord inne. Und die Spieler der Gilde vermutlich auch. Es ist allerdings zu hoffen, dass Entwickler nicht öfter zu solch völlig übermächtigen Gegnern greifen. Denn, auch wenn starke Gegner normalerweise motivieren sind, hört irgendwo die Motivation auch auf. Und 18 Stunden sind kein Spaß mehr.
Ganz besonders nicht, wenn man verliert.[via Kotaku.com]

November 11th, 2008 at 3:39 pm
[…] Spieler sich danach erstaunlicherweise nicht besonders gut fühlten. Auch der Ingame-Reporter hat hier darüber […]